Ihre Katze im Fokus – Spezielle Katzensprechstunden


Ihre Katze steht im Fokus

Wir haben ein gutes Händchen und eine Schwäche für Katzen.
Das bedeutet: Wir behandeln Ihre Katze so, als wäre es unsere eigene Katze – mit Engagement und Ernsthaftigkeit und mit einem einzigen Ziel: wir wollen die Gesundheit Ihrer Katze!
Katzen sind ganz besonders liebenswürdige und eigenwillige Tiere, aber sie stellen auch ganz besondere Ansprüche: Nicht nur im Umgang, sondern auch in der tiermedizinischen Betreuung.
Durch diesen Fokus und das notwendige Spezialwissen um die spezifischen Belange und Krankheiten der Katzen schaffen wir eine besonders katzenfreundliche Tierarztpraxis, so dass Katzen gemäß ihrer speziellen Bedürfnisse behandelt werden können.

Da Katzen prinzipiell ungern warten, vereinbaren Sie bitte ein Termin mit uns, damit erst gar keine „Katerstimmung“ aufkommt. Gleichzeitig bitten wir höflich um rechtzeitige Terminabsagen. Andere Katzen und deren Besitzer werden es ihnen danken!

Grundsätzlich beraten wir fallbezogen und zu allen erdenklichen, medizinisch relevanten Aspekten des Hauskatzenlebens. Auszugsweise sind das:
  • Impfungen und Infektionen (FIV, FeLV, FIP u.a.)
  • Fortpflanzungskontrolle (Kastration)
  • Flöhe, Würmer, Zecken und Co
  • Therapie (Medikamente, Verabreichung, Compliance)
  • Chirurgische Operationen, Narkose und Schmerztherapie
  • Ernährung (z.B. Nierenversagen, Adipositas, Zuckerkrankheit)
  • Verhalten (z. B. Unsauberkeit, Stress)
  • Allgemeines Management (Infektion, Zimmerpflanzen, Transport/Reise etc.)
  • Schwere Erkrankungen und Tod, Trauer und Verlust
  • Zusätzlich bieten wir unter unserem Katzenlabel „Ihre Katze im Focus“ spezielle Betreuungs-angebote für laufende Fälle, Stammkunden und Beschäftigte im Schichtdienst (Krankenhaus, Feuerwehr, Polizei etc.). Siehe Praxis-Info (nur bei uns in der Sprechstunde erhältlich!)
Stress lass nach!

Katzen lieben Ruhe und haben als Patienten besondere Bedürfnisse.
Der Besuch in einer ganz gewöhnlichen Tierarztpraxis kann für Ihre Katze und Sie mit großer Aufregung oder gar mit hohem Stresspegel verbunden sein.
Im Zusammenspiel können die Anreise (Kiste, Transport, Autofahrt), lange Wartezeiten, das Wartezimmer voll mit anderen Tieren, Gerüche, Lärm, laute schrille Stimmen oder grober Umgang eine Katze stark beunruhigen, oder verängstigen, aggressiv machen und sind damit auch belastend für Sie als Katzenbesitzer.

Wir versuchen den Tierarztbesuch für Ihre Katze, Sie, aber auch uns, so angenehm wie möglich zu gestalten und so dafür zu sorgen, dass so Ihr zentrales Anliegen, nämlich die kontinuierliche und optimale tierärztliche Versorgung Ihres Stuben- und Gartentigers erleichtert wird. Wir legen sehr großen Wert auf einen einfühlsamen sowie fachlich fundierten Umgang und eine ruhige Arbeitsatmosphäre.

Außerdem: Gerade im Krankheitsfall ist es wichtig, eine ruhige und entspannte Katze sorgfältig untersuchen zu können, die Belastung durch zusätzliche Stressfaktoren gering und die Kooperation der Katze damit hoch zu halten.
Deshalb haben wir uns mit der gesamten Praxisstruktur bewusst auf Katzenpatienten eingestellt. Das gestaltet den Umgang mit Katzen, die Untersuchung und Behandlung in der Regel angenehm und einfach.

Für die vollständige Erhebung des Vorberichts, die Untersuchung, die Erläuterungen und Durchführung einer erfolgreichen Therapie von Katzen nehmen wir uns die dafür benötigte Zeit. Zu dieser Sorgfalt gehört auch die Aufklärung des Katzenbesitzers oder die Aushändigung von schriftlichen Hinweisen & Merkblättern. Auch dieser tierärztliche Zeitwaufwand kann das normale Maß eines rasch getakteten, gemischten oder hektischen, ganz gewöhnlichen Praxisbetriebs überschreiten (durch einen Zeitfaktor gemäß GOT auch preislich).

Wir lassen Sie und Ihre Katze entspannt ankommen. Deswegen vergeben wir nur wenige Wochen- bzw. Tagestermine – Platz und Zeit für eine erfolgreiche Therapie, geheilte oder gut versorgte Katzen und - last but no least - zufriedene und glückliche Katzenbesitzer/-innen.

Was wir als Praxisteam für die Ruhe Ihrer Katze tun

Da wir immer ausreichend Zeit für Sie und Ihren Liebling eingeplant haben, kann sich die Katze während der Behandlung entspannen.

Unsere kleinen Patienten sind stets Privatpatienten mit persönlicher Betreuung und vielen Streicheleinheiten. Im Behandlungszimmer muss Ruhe herrschen. Sprechen Sie leise und vermeiden Sie hektische Bewegungen.

Halten Sie sich genau an die Anweisungen des Praxispersonals.

Öffnen Sie den Transportkäfig Ihrer Katze so früh wie möglich, aber immer erst nach Absprache mit dem Praxisteam. Im Allgemeinen erfolgt die komplette Untersuchung Ihrer Katze auf einem bequemen Behandlungstisch mit angenehmem Duft für die Katze- Katzen lieben es, einen Überblick zu haben. Vertrauen Sie uns, wenn wir Ihre Katze für bestimmte Untersuchungen „fixieren“ müssen.

Katzen sind Meister im Verstecken von Krankheiten.Sie zeigen immer erst Symptome, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Diese Eigenart macht es erforderlich, Tierarztbesuche einzuplanen – auch ohne auffällige Beschwerden.

Wir helfen Ihnen gerne, Ihre Katze in all Ihren Besonderheiten zu verstehen, wir möchten nicht nur die kranken Stubentiger wieder auf den Weg der Gesundung bringen, sondern auch Ihrer gesunden Katze durch eine sinnvolle und gezielte Gesundheitsvorsorge ein gesundes, glückliches und langes Leben ermöglichen.

Ganz wichtig: Beenden Sie jeden Besuch in der Tierarztpraxis positiv. Zum Beispiel mit der Gabe eines Leckerlis, Streicheleinheiten oder einem interaktiven Spiel.

Grundsätzlich sollten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen

• Sagen Sie bereits bei Ihrer Anmeldung genau, welches Anliegen Sie haben bzw. was das akute gesundheitliche Problem Ihrer Katze ist. So kann das Praxisteam den Behandlungsraum bereits passend vorbereiten und die voraussichtlich benötigten Untersuchungsmaterialien herauslegen. Dies erspart später unnötige Unruhe während der Behandlung.

• Stellen Sie, wenn Sie in die Praxis kommen, den Transportkorb Ihrer Katze nicht auf den Boden, sondern nutzen Sie eine der angebotenen erhöhten Abstellflächen.

• Lassen Sie noch den Transportkorb mit Handtuch oder Decke abgedeckt, bis Sie im Behandlungszimmer sind. Nutzen Sie auch im Wartezimmer die dort angebotenen erhöhten Abstellflächen.

Der optimale Transportkorb

Material, Größe, Öffnungen & Deckel, Reinigung & Desinfektion, Kuscheldecke, Katzenzahl pro Kiste, Gewicht, Überwurf

Material: Das optimale Behältnis ist eine Transportkiste aus Kunststoff oder eine Katzentransport-Tasche aus Cordura/ oder anderer festgewebter Synthetik – kein Weiden- oder Stoffkorb in deren Maschen sich Katzenkrallen verfangen können!

Größe: Die ideale Transportkiste für eine Europäische Hauskatze normaler Größe/normalen Gewichts von ca. 3 – 5 kg hat ein praktisches Format* (LxBxH in cm) von 50 x 30 x 30.
Für großrahmige Katzen, insbesondere Kater oder Katzen der British Shorthair, Maine Coon, Ragdoll, Norwegische Waldkatzen, Siam, Exotic Short Hair u.a. sollten ggf. Formate mit größerer Grundfläche z.B. 60 x 40 und größerer Höhe benutzt werden.

Öffnungen & Deckel: Alle Transportkisten, -taschen müssen einen sicher zu verriegelnden Deckel/Klappen etc. haben, die sich vollständig – am besten ohne schebbernde, knallende oder schlagende Geräusche – nach oben öffnen lässt. Zusätzlich ist ein Zugang/eine Tür/Klappe/Gitter oder ähnliches an mindestens einer oder beiden Stirnseite sehr sinnvoll!

Reinigung & Desinfektion: Die besten Transportkisten lassen sich leicht reinigen, d.h mit Wasser und Seife ausspülen, auswischen, waschmaschinenfest waschen, trocknen und ggf. auch mit einem Oberflächendesinfektionsmittel desinfizieren. Katzen können Stress- oder infektiös bedingte Durchfall, stinkende Abszess-Sekrete durch Eiterbakterien hinterlassen! Es ist unhygienisch und „unter der Katzennasenwürde“ nach Tagen/Wochen wieder in einer ungereinigten Kiste transportiert zu werden!

Kuscheldecke/Einlagen/Handtücher: Vergessene, viel benutzte, lange Zeit nicht ausgetauschte Kuscheldecken o.ä. in einer Transportkiste sind Infektionsherde – insbesondere Ansteckungsquelle für den Befall mit Flöhen!!!

Katzen pro Kiste: Die grösste und schönste Kiste kann zu klein sein für zwei ausgewachsene British Shorthair-Kater á 8 kg Körpermasse! Bitte bedenken Sie, dass das Format der Transportkiste zum Körperformat (Größe & Gewicht) der transportierten Katze, deren Anzahl und Gemütszustand passen muss!

Gewicht (Tara der Box/Tasche): Es ist sinnvoll für den Katzenbesitzer das Leergewicht des Transportbehälters (mit Kuscheldecke oder Einlage) zuhause zu bestimmen (Personen- oder Haushlatswaage), zu wissen oder als Tara zu vermerken. Bei Katzen, die wenig kooperativ sind, lassen sich so Medikamente sofort richtig dosieren und rasch applizieren.

Überwurf: Eine Decke, ein großes Handtuch, Baumwolltuch etc. zur Abdeckung des Transportbehälters kann hilfreich sein, Stress der Katze, Zugluft zu reduzieren oder die Ansteckung durch Tröpfcheninfektionen anderer Katzen durch die eigene oder der eigenen Katze durch andere Katzen, z.B. mit Katzenschupfenviren zu verhindern.

Die An- und Abreise

Transportkiste,-tasche: Katzen lieben stabile Umgebungsverhältnisse und bringen sich durch tägliches Erkunden ihrer Umgebung immer auf den neuesten Informationsstand.

Kurz vorher: Kurz vor dem Tierarztbesuch rasch herabeigeholte und bereitgestellte Transportkisten (aus Keller, Garage, Dachboden, Schuppen etc. ) haben immer einen ungewohnt (Eigen-)Geruch.
Die Katze wird den neuen Gegenstand, seinen Geruch, den Geräusch beim Abstellen sofort wahrnehmen und ihm spätestens beim Beriechen mit Skepsis, Vorsicht oder Vermeidung begegnen!
Gemäß der individuell sehr unterschiedlichen Katzenverhalten, suchen die einen das Weite und die anderen legen sich („das ist meiner“) hinein. In geschätzten 80% der Fälle (feline Skeptiker, die sich „verdrücken“) wäre es klug, die Katze - unmittelbar vor dem geplanten Besuch beim Tierarzt – jetzt nicht hinaus in den Garten zu lassen!

Die Fahrt im Auto: Niemals ohne den Stubentiger im Katzentransportbehälter zu transportieren!!! Katzen sind es gewohnt sich selbst im 3-dimensionalen Raum zu bewegen. Durch andere (Personen, Geräte) durch diesen Raum – also durch Tragen, Wurf, wiegenden Transport, Fahrt – hindurch „fremd“bewegt zu werden ist für viele (nicht alle) Katzen sehr ungewohnt. Auf diese Form von Stress (unterbundene Flucht/Angst/Klaustrophobie) antworten manche mit starkem Speicheln, Erbrechen, lautem Miauen, Harn-, Kotlassen, Unruhe, Kratzen etc.

Durchfall: Planen Sie insbesondere bei Katzen mit Durchfallerkrankungen bitte immer mit einem 2. und 3. Satz Handtücher und Plastikbeutel zur Verpackung ein, damit Ihre Katze mit frischer Wäsche einigermaßen behaglich wieder nach Hause reisen kann.

Beruhigungsmittel: Es kann sinnvoll oder sogar notwendig sein Katzen zum Zweck des Transports – auch der weiten Anreise wegen oder der anstehenden Untersuchung einer als bekannt angst-aggressiven Katze mit angstlösenden, beruhigenden Medikamenten zu behandeln.

Vergiftung bei Katzen


A) Pflanzen bei Haus-, Wohnungs und Zimmerkatzen.
B) Mäusegift bei Freigänger- und Mäusefänger

A) Zimmerpflanzen & junge Wohnungskatzen – eine schlechte Kombination!
Einzelne oder nur im Haus/in der Wohnung gehaltene, v.a. junge Katzen haben einen großen Spieltrieb (Zerkauen, Zerfleddern, Springen, Toben) und viel, viel Langeweile!!!
Zier- und Zimmerpflanzen, Exotische Gräser („natürliche Spielangeln“), Dieffenbachia, Elefantenfuss, Hortensie, Weihnachtsstern, Farne, Yucca & Co. Gehören allesamt nicht in die Reichweite dieser jungen, verspielten, unerfahrenen Katzen, die neu in die Familie oder neuen Haushalt kommen, oder tagsüber unbeaufsichtigt sind!!!
Bieten Sie Alternativen, d.h. junges, zartes Katzengras! Das ist eine Mischung (einheimischen) ungefährlichen Gräsern.

Der Notfall „Pflanze“:
Sollten Sie Zeuge sein, dass Ihre Katze Teile einer (giftigen) Zimmerpflanze frisst:
1. Klatschen Sie in die Hände, nehmen sie die Wasserpistole, erschrecken sie die Katze notgedrungen, damit sie sofort ablässt – sie wird sich danach wieder beruhigen!
2. Schnappen Sie sich Ihr Kätzchen und ziehen Sie heraushängende Grasreste etc. aus ihrem Fang (Maul) – greifen Sie mit ihren Fingern nicht in das Maul!!!
3. Packen/Halten Sie Ihre Katze im Nacken – klingt rabiat, aber Katzen öffnen dabei oft das Maul - und dann spülen sie ihr NUR! die Zunge und Lippen unter einem Wasserstrahl aus der Gießkanne (ohne Düngezusatz), aus einem Glas/Becher oder dem Wasserhahn. KEIN WASSER ÜBER DIE NASE!!! - Sie wollen sie ja nicht ertränken!!!
Viele Pflanzensäfte werden nicht abgeschluckt, sondern brennen oder schmecken unangenehm auf der Maulschleimhaut und führen zu starkem Speicheln bei der Katze – Speicheln und Ausspülen reinigt und verdünnt das irritierende oder giftige Substanzen.
Wischen Sie angefressenes oder erbrochenes Pflanzenteile mit einem Haushaltstuch auf und stecken es in einen Haushaltsbeutel und bringen Sie es mit zum Tierarzt.
Rufen sie jetzt den Tierarzt an und lassen Sie die Katze zügig auf Verätzungen untersuchen!
WICHTIG! Verabreichen Sie Ihrer Katze niemals Medikamente für den Menschen oder den Hund!


Freigänger- und Mäusefänger (die „Jagdkatze“)
Schwere Vergiftungen mit Todesfolge sind nicht häufig aber kommen bei den „Draußenkatzen“ vor!!!

B) Mäuse- und Rattengift
Die derzeit (Stand 2020) größte Gefahr - Mäusköder mit Alpha-Chloralose (Narkosemittel).

1. Die größte Gefahr für jagende Katzen, die ihre Beute auch (nur teilweise) fressen, geht von Mäusen aus, die bereits Mäusegift (Alpha-Chloralose) oder Rattengift (Gerinnungshemmer) gefressen haben.
2. Alpha-Chloralose ist ein Narkosemittel! Solche Köder werden v.a. im Herbst/Winter in landwirtschaftlichen Betrieben, Pferdeställen, Privathaushalten ausgebracht. Die Narkose/Betäubung der Mäuse führt zu leicht zu jagenden, torkelnden oder bereits tiefschlafenden, daher leichten Beute, ggf. in größerer Menge. Aber auch nur eine Maus kann genügend Gift enthalten, um eine ausgewachsene Katze bis 4 kg zu lähmen und in Tiefschlaf zu versetzen!!!
3. Vorbeugung ist die beste Therapie. Setzen/kaufen Sie das Gift selbst nicht ein und sprechen Sie mit ihren Nachbarn – auch den weiter entfernten im Dorf/Park/Ort/Stadt. Katzen haben ggf. große Reviere und abgelegene, ungestörte Jagden. Stellen Sie sicher, dass Ihre Katze solche Mäuse nicht jagen kann, sprich solche Köder nur in Räumen, d.h. für Katzen nicht zugänglich ausgebracht werden!
4. Alpha-Chloralose setzt Ihre Katze schlafend außer Gefecht! Daher suchen Sie Ihre Katze, die ungewohnter Weise zum Fressen nicht heimkehrt so schnell wie möglich, zur Not die ganze Nacht(!), in der nächsten Umgebung Ihres Hauses, den Gärten der umliegenden Nachbarn etc. Es gilt Zeit zu gewinnen, da Ihre Katze sonst unterkühlt und so in der Feldflur stirbt!!!

> Ihre Katze im TIEFSCHLAF (nicht weckbar!) gefunden?
Sofort im Handtuch/Decke auf die Wärmflasche - Tierärztlichen Notdienst anrufen und dann ab zum Tierarzt!

WICHTIG! Verabreichen Sie Ihrer Katze niemals Medikamente für den Menschen oder den Hund!

Die häufigsten Erkrankungen bei Katzen
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Chronische Niereninsuffizienz der Katze
  • Feline Hyperthyreose
  • Feline Infektiöse Peritonitis – FIP/Bauchfellentzündung
  • Katzenschnupfen
  • Katzenleukämie
  • Katzenpocken
  • Katzenstaupe (Panleukopenie)
  • Nierenschwäche (Niereninsuffizienz)
  • Toxoplasmose
  • Tollwut
  • Wurminfektionen der Katze
  • Zahnfleischentzündung
NICHT FRESSEN! - schädlich bis giftig!!!


Gefährliche, verbotene und schädliche Lebensmittel - Die Liste für Katzen!

Konservierte Nahrungsmittel, in denen sich Benzoesäure befindet:
In manchen Fischerzeugnissen oder in Milchprodukten, die nicht erhitzt sind, kann Benzoesäure enthalten sein. Diese phenolische Verbindung kann bei Katzen schon bei geringer Menge zu Vergiftungserscheinungen führen.

Rohes Schweinefleisch
Bei Schweinefleisch kann man nicht ausschließen, dass sich Katzen mit dem Aujeszky-Virus infizieren. Für den Menschen ist dieser Virus keine Gefahr, aber für die Katze verläuft eine Infektion meistens tödlich.

Kohl und Hülsenfrüchte
Diese Lebensmittel verursachen Blähungen und können von der Katze nicht verdaut werden.

Milchprodukte und Milch
Viele Menschen geben ihrer Katze Milch. Erwachsene Tiere können jedoch die in Milch und Milchprodukten enthaltene Laktose (Milchzucker) schlecht vertragen.

Thunfisch
Die Belastung von Thunfisch mit Methylquecksilber ist für Katzen gesundheitsschädigend.

Knoblauch und Zwiebeln
Zwiebeln enthalten Schwefelverbindungen und diese würden bei der Katze die Erythrozyten (roten Blutkörperchen) zerstören.Ebenso kann der Verzehr von Knoblauch zur hämolytischen Anämie führen, aufgrund des enthaltenen Alliins.

Rosinen und Trauben
Katzen können auf Rosinen und Trauben nicht nur mit Durchfall reagieren, sondern es kann sogar zum Nierenversagen kommen. Es konnte bisher noch nicht geklärt werden, welcher Stoff für diese Reaktion verantwortlich ist.

Kakao und Schokolade
In Schokolade, beziehungsweise in Kakao ist Theobromin enthalten. Dieser Stoff ist für Katzen giftig und lebensgefährlich.

Süßigkeiten
Zuckerhaltige Lebensmittel können Diabetes begünstigen und führen zudem zu Karies. Ebenso sind Süßigkeiten ein Tabu, die mit Xylitol gesüßt wurden. Dieser Birkenzucker ist für Katzen giftig und kann zu Leberversagen führen.

Leber
In Leber ist viel Vitamin A enthalten. Bekommt die Katze viel Leber zu fressen, wirkt sich das negativ auf ihre Knochen aus, da es zu einer Vitamin A Vergiftung kommt. Diese kann ebenso einen tödlichen Ausgang nehmen.

Hundefutter
Die Katze nimmt keinen Schaden, wenn sie ab und zu vom Hundefutter nascht. Wird ihr allerdings zu oft Hundefutter gegeben, ist dies gesundheitsschädlich. Hundefutter ist nicht auf die Bedürfnisse der Katze abgestimmt. Zum Beispiel ist zu wenig Eiweiß enthalten.

Für Katzen giftige Pflanzen und Stoffe:
  • alkoholische Speisen
  • Auberginen,Tomaten und andere Nachtschattengewächse
  • Azalee
  • Benzin
  • Bitterbohnen
  • Brunfelsie
  • Becherpriemel
  • Bogenhanf
  • Buchsbaum
  • Christusdorn
  • Dieffenbachia
  • Drachenbaum
  • Eibe
  • Eisensporn
  • Erdnüsse
  • Fahrzeug – Frostschutzmittel
  • Farne (alle Arten)
  • Fensterblatt
  • Ficus
  • Goldregen
  • Gummibaum
  • Hortensie
  • Hyazinthe
  • Kakao
  • Kakteen (alle Arten)
  • Karbolineum
  • Maiglöckchen
  • Maranta
  • Meninge
  • Misteln
  • Monstera
  • Obstkerne
  • Oleander
  • Passionsblume
  • Petroleum
  • Philodendron
  • Rhododendron
  • Rizinussamen
  • Sagopalme
  • Schokolade – je dunkler desto gefährlicher
  • Tabak
  • Terpentin
  • Tollkirsche
  • Tulpe
  • Walnüsse
  • WC – Reiniger
  • Weihnachtsstern
  • Wolsmilcharten
  • Xylit (Zuckerersatzstoff)
  • Yuccapalme
  • Zwiebeln – roh