Ihre Katze im Fokus – Spezielle Katzensprechstunden


Stress lass nach!

Katzen haben als Patienten besondere Bedürfnisse und denen möchten wir in unserer Tierarztpraxis gerecht werden. Der Besuch in der Tierarztpraxis ist für Sie und Ihre Katze mit enormem Stress verbunden? Transport, Wartezeit und Untersuchung beunruhigen Ihr Tier und sind damit auch belastend für Sie?

Wir kennen das Problem! Gerade im Krankheitsfall ist es wichtig, die Belastung durch zusätzliche Stressfaktoren gering zu halten.

Mit unserer Katzensprechstunde haben wir uns bewusst auf Katzenpatienten eingestellt, um Untersuchungen so angenehm wie möglich zu gestalten.

Für die Untersuchung von Katzen nehmen wir uns viel Zeit, damit unsere Patienten sich mit der neuen Umgebung und den behandelnden Menschen vertraut machen können.

Katzen dürfen sich in unserer Sprechstunde frei bewegen. Wir versuchen den Tierarztbesuch für Sie und Ihre Katze so angenehm wie möglich zu gestalten und so dafür zu sorgen, dass die so wichtige, kontinuierliche und optimale tierärztliche Versorgung Ihres Vierbeiners erleichtert wird. Wir legen Wert auf einen einfühlsamen sowie fachlich fundierten Umgang und eine ruhige Atmosphäre.

Ganz wichtig: Entspannen Sie sich. Wenn Sie irgendetwas beunruhigt oder Sie das Gefühl haben, Ihre Katze reagiert stark verängstigt, unruhig oder aggressiv, sprechen Sie in Ruhe unser Praxisteam an. Gemeinsam überlegen wir, welche Möglichkeiten es gibt, die Situation zu verbessern.

Wir stehen Ihnen zu allen Fragen rund um die Haltung, Ernährung und Gesundheit Ihrer Katze zur Verfügung und beraten Sie u.a. zu:

  • Gesundheitsvorsorge inkl. Impfungen und Parasitenschutz
  • Individuelle Ernährungsberatung
  • Zahngesundheit und -hygiene
  • Verhaltensproblematik, z. B. Unsauberkeit
  • Fortpflanzung, Trächtigkeit, Säugephase und Aufzucht von Katzenwelpen
  • Beratung, Hilfestellung und Begleitung vor und nach dem Tod Ihrer Katze
  • Betreuungszonen für Katzen nach Operationen bzw. bei stationärem Aufenthalt. Das bedeutet, dass Katzen in einem eigenen Ruheraum aufwachen und betreut werden - ohne Hunde!
Ihre Katze steht im Fokus

Wir lieben Katzen und Medizin. Katzen sind ganz besonders liebenswürdige und eigenwillige Tiere, und sie stellen auch ganz besondere Ansprüche, nicht nur im Umgang, sondern auch in der medizinischen Behandlung.
Durch das besondere Wissen und langjährige Engagement von Dr. Tammer um die spezifischen Belange und Krankheiten der Katzen, haben wir in unserer Praxis eine besonders katzenfreundliche Umgebung geschaffen und sind so ausgerüstet, dass die Katzen gemäß ihren speziellen Bedürfnissen behandelt werden können und sich rundum wohl fühlen.

  • Wir behandeln Ihre Katze immer so, als wäre es unsere eigene Katze
  • Ihre Katze steht im Mittelpunkt
  • Wir beraten Sie gerne schon im Vorfeld, wie sie Ihren Stubentiger stressfrei zur Praxis transportieren
  • Da Katzen prinzipiell ungern warten, wird telefonisch ein Termin vereinbart, um erst gar keine „Katerstimmung“ aufkommen zu lassen
Was wir als Praxisteam für die Ruhe Ihrer Katze tun

Da wir immer ausreichend Zeit für Sie und Ihren Liebling eingeplant haben, kann sich die Katze während der Behandlung entspannen.

Unsere kleinen Patienten sind stets Privatpatienten mit persönlicher Betreuung und vielen Streicheleinheiten. Im Behandlungszimmer muss Ruhe herrschen. Sprechen Sie leise und vermeiden Sie hektische Bewegungen.

Halten Sie sich genau an die Anweisungen des Praxispersonals.

Öffnen Sie den Transportkäfig Ihrer Katze so früh wie möglich, aber immer erst nach Absprache mit dem Praxisteam. Im Allgemeinen erfolgt die komplette Untersuchung Ihrer Katze auf einem bequemen Behandlungstisch mit angenehmem Duft für die Katze- Katzen lieben es, einen Überblick zu haben. Vertrauen Sie uns, wenn wir Ihre Katze für bestimmte Untersuchungen „fixieren“ müssen.

Katzen sind Meister im Verstecken von Krankheiten. Sie zeigen immer erst Symptome, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Diese Eigenart macht es erforderlich, Tierarztbesuche einzuplanen – auch ohne auffällige Beschwerden.

Wir helfen Ihnen gerne, Ihre Katze in all Ihren Besonderheiten zu verstehen, wir möchten nicht nur die kranken Stubentiger wieder auf den Weg der Gesundung bringen, sondern auch Ihrer gesunden Katze durch eine sinnvolle und gezielte Gesundheitsvorsorge ein gesundes, glückliches und langes Leben ermöglichen.

Ganz wichtig: Beenden Sie jeden Besuch in der Tierarztpraxis positiv. Zum Beispiel mit der Gabe eines Leckerlis, Streicheleinheiten oder einem interaktiven Spiel.

Grundsätzlich sollten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen

• Sagen Sie bereits bei Ihrer Anmeldung genau, welches Anliegen Sie haben bzw. was das akute gesundheitliche Problem Ihrer Katze ist. So kann das Praxisteam den Behandlungsraum bereits passend vorbereiten und die voraussichtlich benötigten Untersuchungsmaterialien herauslegen. Dies erspart später unnötige Unruhe während der Behandlung.

• Stellen Sie, wenn Sie in die Praxis kommen, den Transportkorb Ihrer Katze nicht auf den Boden, sondern nutzen Sie eine der angebotenen erhöhten Abstellflächen.

• Lassen Sie noch den Transportkorb mit Handtuch oder Decke abgedeckt, bis Sie im Behandlungszimmer sind. Nutzen Sie auch im Wartezimmer die dort angebotenen erhöhten Abstellflächen.

Der optimale Transportkorb
  • Nutzen Sie bitte keine Transportkörbe aus Weide oder Stoff. Hier empfindet die Katze schon alleine viel Stress, wenn sie aus dem Korb herausgeholt werden muss und sich mit den Krallen an der Weide/ am Stoff verfängt.
  • Auch Körbe, die nur von vorne zu öffnen sind, sind suboptimal. Körbe, die zwar nach oben geöffnet werden können, aber aufwendig zusammengebaut werden müssen, verursachen aufgrund von Lärm und Zeit auch nur unnötigen Stress.
  • Nutzen Sie bitte Transportkörbe, die einfach von oben zu öffnen sind und die Luke, weitgehend die gesamte Fläche einnimmt. Nutzen sie solche, die der Katze das Gefühl vermittelt, nicht gesehen zu werden.
Die häufigsten Erkrankungen bei Katzen
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Chronische Niereninsuffizienz der Katze
  • Feline Hyperthyreose
  • Feline Infektiöse Peritonitis – FIP/Bauchfellentzündung
  • Katzenschnupfen
  • Katzenleukämie
  • Katzenpocken
  • Katzenstaupe (Panleukopenie)
  • Nierenschwäche (Niereninsuffizienz)
  • Toxoplasmose
  • Tollwut
  • Wurminfektionen der Katze
  • Zahnfleischentzündung
Vergiftung bei Katzen


Sollte Ihre Katze eine giftige Pflanze oder einen giftigen Stoff gefressen haben, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Verabreichen Sie Ihrem Tier keine für den Menschen zugelassenen Medikamente ohne Rücksprache mit einem Tierarzt, auch nicht im Notfall!
  • Bitte stellen Sie bei Vergiftungsverdacht Ihr Tier sofort im Veterinärmedizinischen Zentrum vor, falls möglich bringen Sie die verdächtige Giftquelle (im Idealfall mit Verpackung), angefressenes oder erbrochenes Material mit!
Hinweise zur Vermeidung von Vergiftungen bei Katzen:
Alle Pflanzen-, Insekten- und Nagervernichtungsmittel sind als hochgiftig zu behandeln! Gleiches gilt auch für Dünger sowie Putzmittel aller Art!
NICHT FRESSEN! - schädlich bis giftig!!!


Gefährliche, verbotene und schädliche Lebensmittel - Die Liste für Katzen!

Konservierte Nahrungsmittel, in denen sich Benzoesäure befindet:
In manchen Fischerzeugnissen oder in Milchprodukten, die nicht erhitzt sind, kann Benzoesäure enthalten sein. Diese phenolische Verbindung kann bei Katzen schon bei geringer Menge zu Vergiftungserscheinungen führen.

Rohes Schweinefleisch
Bei Schweinefleisch kann man nicht ausschließen, dass sich Katzen mit dem Aujeszky-Virus infizieren. Für den Menschen ist dieser Virus keine Gefahr, aber für die Katze verläuft eine Infektion meistens tödlich.

Kohl und Hülsenfrüchte
Diese Lebensmittel verursachen Blähungen und können von der Katze nicht verdaut werden.

Milchprodukte und Milch
Viele Menschen geben ihrer Katze Milch. Erwachsene Tiere können jedoch die in Milch und Milchprodukten enthaltene Laktose (Milchzucker) schlecht vertragen.

Thunfisch
Die Belastung von Thunfisch mit Methylquecksilber ist für Katzen gesundheitsschädigend.

Knoblauch und Zwiebeln
Zwiebeln enthalten Schwefelverbindungen und diese würden bei der Katze die Erythrozyten (roten Blutkörperchen) zerstören.Ebenso kann der Verzehr von Knoblauch zur hämolytischen Anämie führen, aufgrund des enthaltenen Alliins.

Rosinen und Trauben
Katzen können auf Rosinen und Trauben nicht nur mit Durchfall reagieren, sondern es kann sogar zum Nierenversagen kommen. Es konnte bisher noch nicht geklärt werden, welcher Stoff für diese Reaktion verantwortlich ist.

Kakao und Schokolade
In Schokolade, beziehungsweise in Kakao ist Theobromin enthalten. Dieser Stoff ist für Katzen giftig und lebensgefährlich.

Süßigkeiten
Zuckerhaltige Lebensmittel können Diabetes begünstigen und führen zudem zu Karies. Ebenso sind Süßigkeiten ein Tabu, die mit Xylitol gesüßt wurden. Dieser Birkenzucker ist für Katzen giftig und kann zu Leberversagen führen.

Leber
In Leber ist viel Vitamin A enthalten. Bekommt die Katze viel Leber zu fressen, wirkt sich das negativ auf ihre Knochen aus, da es zu einer Vitamin A Vergiftung kommt. Diese kann ebenso einen tödlichen Ausgang nehmen.

Hundefutter
Die Katze nimmt keinen Schaden, wenn sie ab und zu vom Hundefutter nascht. Wird ihr allerdings zu oft Hundefutter gegeben, ist dies gesundheitsschädlich. Hundefutter ist nicht auf die Bedürfnisse der Katze abgestimmt. Zum Beispiel ist zu wenig Eiweiß enthalten.

Für Katzen giftige Pflanzen und Stoffe:
  • alkoholische Speisen
  • Auberginen,Tomaten und andere Nachtschattengewächse
  • Azalee
  • Benzin
  • Bitterbohnen
  • Brunfelsie
  • Becherpriemel
  • Bogenhanf
  • Buchsbaum
  • Christusdorn
  • Dieffenbachia
  • Drachenbaum
  • Eibe
  • Eisensporn
  • Erdnüsse
  • Fahrzeug – Frostschutzmittel
  • Farne (alle Arten)
  • Fensterblatt
  • Ficus
  • Goldregen
  • Gummibaum
  • Hortensie
  • Hyazinthe
  • Kakao
  • Kakteen (alle Arten)
  • Karbolineum
  • Maiglöckchen
  • Maranta
  • Meninge
  • Misteln
  • Monstera
  • Obstkerne
  • Oleander
  • Passionsblume
  • Petroleum
  • Philodendron
  • Rhododendron
  • Rizinussamen
  • Sagopalme
  • Schokolade – je dunkler desto gefährlicher
  • Tabak
  • Terpentin
  • Tollkirsche
  • Tulpe
  • Walnüsse
  • WC – Reiniger
  • Weihnachtsstern
  • Wolsmilcharten
  • Xylit (Zuckerersatzstoff)
  • Yuccapalme
  • Zwiebeln – roh